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fish magazin

traffc_light_greenNordost-Atlantik
Handleinen. Ringwaden. Pelagische Scherbrettnetze.

traffc_light_yellowNordost-Atlantik
Stellnetze-Kiemennetze

traffc_light_yellowNordwest-Atlantik
Wildfang

traffic-light-redMittelmeer, östlicher Zentral-Atlantik
Wildfang

Biologie

Makrelen zählen zu den thunfischartigen Fischen und haben wie diese keine Schwimmblase. Sie sind schnelle Schwimmer, die große Schwärme bilden. Makrelen kommen in den Küstengewässern Nordamerikas, in der Nordsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Sie können bis zu 50 Zentimeter lang und 11 Jahre alt werden. Den Winter verbringen sie in großen Schwärmen nahe dem Meeresboden. Bis zum Frühjahr fressen die Makrelen nicht. Dann steigen sie wieder in die wärmeren oberen Wasserschichten auf und pflanzen sich dort fort. Die Art reagiert als Folge ihres Schwarmverhaltens und von Wanderbewegungen mit mittlerer Empfindlichkeit auf Fischereidruck.

Bestandssituation

Aufgrund früherer Unsicherheiten in den historischen Fangmengen und dem Bewertungsmodell wurde der Makrelenbestand im Nordost-Atlantik 2014 auf Basis eines überarbeiteten Modells neu bewertet. Der Bestand ist in sehr gutem Zustand und wird unterhalb des Zielwertes nachhaltig befischt. Die EU, Norwegen, und die Färöer haben sich auf eine Quote geeinigt, die allerdings höher ist als die wissenschaftliche Empfehlung. Über die Bestandssituation oder der Befischungsintensität im Mittelmeer und im mittleren Ostatlantik liegen keine Daten vor und es werden keine wissenschaftlichen Bestandsbewertungen durchgeführt. Die Fänge können als Folge wechselnder Umweltbedingungen stark schwanken. Die kanadischen und US-amerikanischen Bestände im Nordwest-Atlantik sind in einigen Regionen überfischt, und in anderen ist die Situation unsicher. Auch die fischereiliche Sterblichkeit liegt teilweise zu hoch.

Ökologische Effekte

Bei der gezielten Makrelenfischerei mit pelagischen Schleppnetzen und Ringwaden gibt es wenig Beifang und die Bodenlebensgemeinschaften werden vom Fanggerät nicht geschädigt. Makrelen können aber in anderen Fischereien zum Beifang werden, und Delfine und Wale, die die Makrelenschwärme jagen, können in die Fangnetze geraten. In Kiemennetzen können sich Delfine, Seevögel und Meeresschildkröten verfangen. Der Rückwurf kleiner Makrelen, für die nur geringe Preise erzielt werden, kommt in dieser Fischerei häufig vor (illegal: sog. „Highgrading“). Seit Januar 2010 gibt es eine Übereinkunft der Anrainerstaaten im Nordost-Atlantik zum Verbot dieser schädigenden Praxis. Über die Einhaltung und Kontrolle lassen sich jedoch noch keine Aussagen machen. Die Makrelenfischerei verringert das Nahrungsangebot für Raubfische, marine Meeressäugetiere und Seevögel. Die Fischerei mit Handangeln ist sehr selektiv und hat keine wesentlichen mweltauswirkungen.

Management

Die Makrelenfischerei wird im Nordost-Atlantik über ein Abkommen zwischen der Europäischen Union, Norwegen und den weiteren Küstenanrainerstaaten reguliert. Neben Mindestgrößen für die Anlandung und Höchstfangquoten gibt es eine Reihe nationaler Regelungen. Dazu zählen zeitliche Fangbeschränkungen und Quoten für die Anzahl der Fischereifahrzeuge. Die Staaten haben sich 2014 auf eine maximale Fangmenge geeinigt, die allerdings höher ist als die wissenschaftliche Empfehlung. In der Nordsee ist die so genannte Makrelenbox zum Schutz junger Makrelen für die Fischerei geschlossen. In Norwegen, Island und den Färöer-Inseln besteht ein Rückwurfverbot und das Management ist sehr effektiv. Im restlichen Nordost-Atlantik ist der Rückwurf von kleineren, schlecht verkäuflichen Tieren seit 2010 verboten. Informationen über die Effektivität dieser Maßnahme liegen aber nicht vor. Das Management im östlichen Mittel-Atlantik ist nur wenig effektiv und es gibt dort, wie auch im Mittelmeer, keine speziellen Maßnahmen zur Regulierung der Makrelenfischerei.

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